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Essen & Trinken

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Beim Einkaufen Klima schonen

Achten Sie beim Einkaufen auf die versteckte Energie in den Nahrungsmitteln. Vor allem der Transport fällt ins Gewicht: In einem Kilo kalifornischer Spargel stecken beispielsweise bis zu fünf Liter Erdöl, in einheimischem Spargel hingegen zehnmal weniger. Ein Kilo neuseeländisches Lamm- oder argentinisches Rindfleisch beansprucht bis in die Läden soviel Energie wie eine 80 Kilometer lange Autofahrt – mehr als doppelt so viel wie einheimisches Biofleisch. Und in Tomaten oder Gurken aus beheizten Gewächshäusern steckt rund neunmal so viel Energie wie in Freilandgewächsen.


Erfrischung mit Hahnenburger

Aus den Liechtensteiner Wasserhahnen sprudelt Trinkwasser von bester Qualität. Die Bereitstellung von Trinkwasser verbraucht im Vergleich zu anderen Getränken bis zu 1000-mal weniger Energie. Es ist ein Naturprodukt ohne chemische Aufbereitung und enthält viele Mineralien. Kalk ist übrigens völlig unbedenklich, im Gegenteil, es verhilft dem Wasser zu einem guten Geschmack. Geniessen Sie das Privileg – ein Viertel der Weltbevölkerung hat keinen Zugang zu sauberem Wasser.


Fischers Fritz bald ausgefischt

Fisch essen ist gesund und voll im Trend. Aber die Sache hat zwei Haken: Erstens sind gewisse Fische mit Umweltgiften belastet. Und zweitens drohen drei Viertel der weltweiten Fischbestände wegen massloser Überfischung zu kollabieren. Vom einst reichhaltigen Fischangebot der Meere und Seen sind nur wenige Arten übrig geblieben, die unbedenklich konsumiert werden können. Greenpeace hat die wichtigsten Tipps für Sie in der Broschüre "Welcher Fisch darf auf den Tisch?" zusammengefasst. Achten Sie auf das Label  Fair-Fish.
Und noch was: Überlegen Sie zweimal, ob einmal Sushi im Jahr statt dreimal im Monat genauso glücklich macht.


Regionale Produkte

Es gibt viele Kostbarkeiten, die in der Rheintalregion produziert werden. Wer freut sich nicht über einen Liechtensteiner Honig? Oder über den guten alten Kirschensteinsack? Oder über eine Wurstspezialität, einen köstlichen Wein aus Liechtenstein? Fragen Sie in Ihrem Dorfladen nach einheimischen Produkten oder finden Sie diese auf einem Markt.


Fair Trade ist die beste Marke!

Wenn Sie Produkte wie zum Beispiel exotische Früchte, Kaffee, Reis, Tee usw. kaufen achten Sie darauf, dass es „Fair Trade“ - Produkte sind. Das bedeutet, dass die Kleinbauern und Kleinbäuerinnen und PlantagenarbeiterInnen in benachteiligten Regionen einen fairen Preis für ihre Arbeit erhalten. So werden ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen wesentlich verbessert. Auf www.maxhavelaar.ch finden Sie weitere Informationen zu Gütesiegel und zu den erhältlichen Produkten. Beachten Sie das Angebot im Naturlada  in Schaan.


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