Teichbauprojekt
Im Rahmen der Sonderwoche des Liechtensteinischen Gymnasiums legten 18 Schülerinnen und Schüler der zweiten und dritten Klasse im Gebiet Halameder in Schellenberg einen Weiher an. Auch beim Freilegen eines Torfgrabens im Naturschutzgebiet Ruggeller Riet sowie der Entbuschungsaktion der Rheinauweiher in Gamprin arbeiteten die Schüler für die Erhaltung von wertvollen Lebensräumen der Natur.
Zuerst wurde die Teichform eingezeichnet, die dann ein Kleinbagger grob aushob. Die Schülerinnen und Schüler sammelten währenddessen Äste und fingen bereits mit der Feinmodelierung der Weiheranlage an. Für die Erstellung von Kleinstrukturen errichteten sie Stein- und Asthaufen. So hat die Gestaltung der Umgebung rasch Formen angenommen.

Pflege ist nötig
Zum Erhalt einer Weiheranlage gehört auch ihre Pflege dazu. Die Schülerinnen und Schüler legten an einem Halbtag mit vereinten Kräften einen verschilften Torfgraben im Riet frei. Dieser Standort zählt mit acht verschiedenen Amphibien zu den artenreichsten in der Region und beheimatet mit dem Kammmolch eine für Liechtenstein sehr seltene Molchart. Ein weiterer Halbtag wurde ebenfalls für eine Biotoppflege der Rheinauweiher in Gamprin genutzt: Weiden und Schilf ausschneiden, Sträucher stutzen und neue Kleinstrukturen schaffen.
Ziel: ein naturnaher Teich
Das Ziel eines naturnahen Teiches wurde gut umgesetzt. Nun werden die ersten Amphibien gespannt erwartet, die hierher finden um zu laichen. Bei angenehmem Wetter konnten die Schülerinnen und Schüler Einblicke in verschiedene Arbeitsfelder gewinnen und lernten den Umgang mit verschiedenen Werkzeugen. Durch den Bau und die Pflege von Biotopen sind die Schülerinnnen und Schüler auf die Erhaltung von natürlichen Lebensräumen sensibilisiert worden.
Das Projekt lief im Rahmen der Sonderwoche des Liechtenstein Gymnasium im Oktober 2004 und wurde von der LGU inhaltlich und tatkräftig durch Claudia Bremser (Praktikantin LGU) unterstützt.



