Rückblick Exkursion Schwabbrünnen-Äscher
Am 24.9.2010 trafen sich ca. 25 interessierte Eltern und Kinder zur Dohlenkrebs- und Libellenexkursion ins Naturschutzgebiet Schwabbrünnen-Äscher. Leider spielte das Wetter nicht mit und es regnete, sodass keine Libellen beobacht werden konnten. Trotzdem war es ein gelungener Anlass mit vielen staunenden Kinderaugen.
Um 17.30 Uhr besammelten sich die Teilnehmer der Exkursion beim Autorastplatz Schwabbrünnen. Dort durfte der Präsident der LGU, Rainer Kühnis, ca. 15 Kinder und 10 Erwachsene zur Veranstaltung begrüssen. Anschliessend gab Oliver Müller, Projektleiter bei der LGU, kurz einige Informationen zum Naturschutzgebiet weiter. Die Kinder durften in der Folge Exuvien von Edel- und Dohlenkrebsen betrachten und betasten, bevor es zum unteren Röfisammler ging. Dort bekamen die Kinder Netze ausgehändigt mit dem Auftrag einen Wasserskorpion zu fangen. Kurze Zeit später präsentierten die Kleinen stolz ihre gefangen Tiere. Nicht nur Wasserskorpione wurden von den fleissigen Sammler gefunden, sondern auch Mückenlarven, Libellenlarven, einen Wasserfrosch und sogar einen Molch. Nachdem die Teilnehmer etwas zu den gefangenen Tiere erfuhren, wurden diese wieder in die Freiheit entlassen. Rainer erzählte noch kurz etwas zu den weiteren Bewohnern des Sammlers (Bisamratte, Graureiher, Eisvogel und Zwergtaucher) bevor es weiter Richtung Scheidgraben ging. Auf dem Weg dorthin entdeckten aufmerksame Kinder mehrere Gelbbauchunken in einer von Wasser gefüllten Fahrrinne eines Traktors. Auch zu diesen Lebewesen wurden ein paar Worte erklärt, bevor es zum Höhepunkt der Exkursion kam: Das Ableuchten des Scheidgrabens in der Dämmerung nach Dohlenkrebsen. Es dauerte eine Weile bis der erste Krebs entdeckt wurde. Die Freude über diesen Fund war aber umso grösser. Der Flusskrebsforscher Kühnis fing zur Demonstration diesen Krebs und erläuterte anhand des lebendigen Tieres die Biologie und Ansprüche an das Gewässer bevor er den Krebs wieder ins Wasser zurücksetzte. Zum Schluss erfuhren die Kinder und Erwachsenen von Oliver noch etwas über die invasiven Neophyten wie zum Beispiel die Goldrute und der Riesenbärenklau. Zum Teil nass aber dennoch mit strahlenden Augen kehrten die begeisterten Kinder mit ihren Aufsichtspersonen zum Parkplatz zurück, wo nochmals kurz über das Erlebte diskutiert wurde.



